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Krankenhaus · Beleuchtung

Beleuchtung im Krankenhaus: was der SRI misst

For lighting, the SRI does not measure the lamp but the control: does the light switch off when nobody is there, and does it dim with daylight. This is often the cheapest domain to score points in.

Kurz gefasst

  1. 1Diese Seite zeigt, wie der Smart Readiness Indicator die Domäne Beleuchtung in Krankenhäusern bewertet.
  2. 2Krankenhäuser liegen immer über der 290-kW-Schwelle für Gebäudeautomation und werden voraussichtlich einer verpflichtenden SRI-Bewertung unterliegen.
  3. 3Die Domäne Beleuchtung zählt für diesen Gebäudetyp 2 von 3 Punkten und ist oft die kostengünstigste Domäne zur Verbesserung.

Gewicht dieser Domäne für diesen Gebäudetyp

mittel

Welche Dienste zählen

DienstNiedrigste StufeHöchste StufeEmpfehlung
Präsenzsteuerung für die Innenbeleuchtung
L-1a · A · 4 Stufen
Manueller Ein/Aus-SchalterAutomatische Erkennung (manuell ein/gedimmt oder automatisch aus)Stufe 2 oder höher
Regelung der Kunstlichtleistung auf Basis des Tageslichtniveaus
L-2 · 5 Stufen
Manuell (zentral)Automatisches Dimmen einschließlich szenenbasierter Lichtsteuerung (während bestimmter Zeitintervalle werden dynamische, angepasste Lichtszenen eingestellt, zum Beispiel hinsichtlich Beleuchtungsstärke, unterschiedlicher ähnlichster Farbtemperatur (CCT) und der Möglichkeit, die Lichtverteilung im Raum je nach Gestaltung, menschlichen Bedürfnissen oder Sehaufgaben anzupassen)–

Rechenbeispiel

Stehen alle Dienste dieser Domäne auf Stufe 0, trägt die Domäne nichts bei. Auf der höchsten Stufe steigt die indikative Gesamtbewertung dieses Gebäudetyps um etwa 4 Prozentpunkte (von 33 auf 37 Prozent, alle anderen Domänen auf Stufe 1).

Was misst der Smart Readiness Indicator bei der Beleuchtung?

Der Smart Readiness Indicator (SRI) betrachtet bei der Domäne Beleuchtung nicht den Lampentyp, sondern die Regelung darum herum. Wichtig ist, ob das Licht automatisch auf Anwesenheit und Tageslicht reagiert oder ob ein Nutzer alles manuell bedienen muss.

Für Krankenhäuser zählt diese Domäne stark: 2 von 3 möglichen Punkten in der Gewichtung. Das liegt daran, dass Krankenhäuser in der Regel bereits über ein umfassendes Gebäudeleittechnik-System (GLT) verfügen, das zentrale System, das Anlagen in einem Gebäude steuert und überwacht.

Welche Smart-Ready-Dienste gehören zu dieser Domäne?

Die Methodik unterscheidet zwei relevante Smart-Ready-Dienste, also Funktionen, die das Gebäude intelligenter machen. Der erste ist L-1a, Anwesenheitsregelung für Innenbeleuchtung. Dies reicht von einem manuellen Schalter (Funktionalitätsstufe 0) bis zur automatischen Erkennung, bei der sich das Licht selbst ausschaltet oder dimmt (Stufe 3).

Der zweite Dienst ist L-2, Regelung der künstlichen Lichtleistung auf Grundlage des Tageslichtangebots. Hier reichen die Funktionalitätsstufen von vollständig manueller Bedienung (Stufe 0) bis zum automatischen Dimmen mit szenensteuernder Lichtregelung (Stufe 4). Auf dieser höchsten Stufe passt das System Lichtstärke, Farbtemperatur und Verteilung automatisch an, etwa je nach Tageszeit oder Aufgabe im Raum.

Warum ist dies für Krankenhäuser relevant?

Krankenhäuser sind die installationsintensivsten Gebäude überhaupt, mit strengen Anforderungen an die Lüftung. Beleuchtung erhält dadurch vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit, obwohl hier oft schnell Gewinne zu erzielen sind.

Da Notstromversorgung und Energiespeicherung in Krankenhäusern bereits üblich sind und die Gebäudegröße Energieflexibilität zu einer echten Option macht, passt ein höheres Niveau der Lichtregelung gut zur vorhandenen Infrastruktur.

Was bedeutet die Punktzahl in der Praxis?

Der SRI berechnet für jede Domäne eine Punktzahl auf Grundlage von Funktionalitätsstufen, Wirkungskriterien und Gewichtungsfaktoren. Die endgültige Punktzahl fällt in eine von sieben Klassen, von unter 20 Prozent bis 90 bis 100 Prozent.

Für die Domäne Beleuchtung gilt, dass automatische Anwesenheitserkennung und Tageslichtregelung vergleichsweise einfach zu installieren sind gegenüber etwa Heizungsanlagen. Das macht diese Domäne für Krankenhäuser einen sinnvollen Startpunkt bei der Verbesserung.

Was das für Sie bedeutet

Eigentümer
Als Eigentümer eines Krankenhausgebäudes lohnt sich eine Überprüfung der vorhandenen Lichtregelung an den Funktionalitätsstufen von L-1a und L-2. Da diese Domäne stark zählt und vergleichsweise kostengünstig zu verbessern ist, bietet sie oft die beste Rendite pro investiertem Euro.
Mieter
Als Nutzer des Gebäudes bemerken Sie vor allem, dass Licht automatisch an- und ausgeht und sich mit dem Tageslicht mitbewegt, ohne dass Sie selbst Schalter bedienen müssen. Das bedeutet weniger unnötiges Brennen von Licht in Fluren und Räumen, die vorübergehend leer stehen.
Berater
Beachten Sie bei der Bewertung genau den Unterschied zwischen automatischem Schalten und automatischem Dimmen bei L-2, denn dieser Unterschied bestimmt, ob ein Raum auf Stufe 2, 3 oder 4 bewertet wird. Prüfen Sie auch, ob Anwesenheitserkennung bei L-1a tatsächlich automatisch ausschaltet und nicht nur ein Signal gibt, das ein Nutzer noch bestätigen muss.

Nächster Schritt

Möchten Sie wissen, wo Ihr Gebäude steht?