Sportstätte · Beleuchtung
Beleuchtung im Sportstätte: was der SRI misst
For lighting, the SRI does not measure the lamp but the control: does the light switch off when nobody is there, and does it dim with daylight. This is often the cheapest domain to score points in.
Kurz gefasst
- 1Sporthallen und Schwimmbäder nutzen Beleuchtung in großen Räumen mit wechselnder Auslastung.
- 2Diese Seite zeigt, wie der Smart Readiness Indicator die Beleuchtungsregelung bei diesem Gebäudetyp bewertet.
- 3Die Domäne Beleuchtung zählt hier stark mit dem höchsten Gewichtungsfaktor von drei von drei.
Gewicht dieser Domäne für diesen Gebäudetyp
Welche Dienste zählen
| Dienst | Niedrigste Stufe | Höchste Stufe | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Präsenzsteuerung für die Innenbeleuchtung L-1a · A · 4 Stufen | Manueller Ein/Aus-Schalter | Automatische Erkennung (manuell ein/gedimmt oder automatisch aus) | höchste Stufe |
| Regelung der Kunstlichtleistung auf Basis des Tageslichtniveaus L-2 · 5 Stufen | Manuell (zentral) | Automatisches Dimmen einschließlich szenenbasierter Lichtsteuerung (während bestimmter Zeitintervalle werden dynamische, angepasste Lichtszenen eingestellt, zum Beispiel hinsichtlich Beleuchtungsstärke, unterschiedlicher ähnlichster Farbtemperatur (CCT) und der Möglichkeit, die Lichtverteilung im Raum je nach Gestaltung, menschlichen Bedürfnissen oder Sehaufgaben anzupassen) | – |
Rechenbeispiel
Stehen alle Dienste dieser Domäne auf Stufe 0, trägt die Domäne nichts bei. Auf der höchsten Stufe steigt die indikative Gesamtbewertung dieses Gebäudetyps um etwa 4 Prozentpunkte (von 33 auf 37 Prozent, alle anderen Domänen auf Stufe 1).
Warum zählt die Beleuchtung bei Sportanlagen so schwer?
Der Smart Readiness Indicator (SRI) weist der Domäne Beleuchtung bei Sportanlagen den höchsten Gewichtungsfaktor zu: drei von drei. Sporthallen und Schwimmbäder haben große, hohe Räume, in denen die Beleuchtung einen großen Teil des Stromverbrauchs bestimmt.
Die Auslastung schwankt stark. Ein Saal ist manchmal leer, manchmal voll während eines Trainings oder Wettkampfs. Regelungen, die darauf reagieren, bringen daher relativ große Einsparungen pro investiertem Euro.
Welche Smart-Ready-Dienste werden bewertet?
In dieser Domäne bewertet der SRI zwei Smart-Ready-Dienste. Der erste ist die Anwesenheitsregelung für Innenbeleuchtung (L-1a). Dies misst, ob das Licht automatisch an- und ausgeht auf Grundlage einer Erkennung oder nur manuell bedient wird.
Der zweite Dienst ist die Regelung der Kunstlichtstärke basierend auf dem Tageslicht (L-2). Dieser Dienst bewertet, ob die Beleuchtung automatisch dimmt, wenn ausreichend Tageslicht hereinkommt, bis hin zur szenengesteuerten Lichtregelung, bei der sich Lichtszenen automatisch an die Situation anpassen.
Was bedeutet dies für die Funktionalitätsstufe?
Beide Dienste werden in Funktionalitätsstufen von 0 bis 4 (bei L-2) oder 0 bis 3 (bei L-1a) eingeteilt. Stufe 0 steht für vollständig manuelle Bedienung. Höhere Stufen stehen für automatische Erkennung oder automatisches Dimmen.
Für eine Sporthalle mit vielen einzelnen Feldern oder Sälen ist die zonenweise Anwesenheitserkennung oft der erste Schritt. Fußballplätze, Turnhallen und Schwimmbäder haben jeweils ihr eigenes Auslastungsmuster.
Warum ist diese Domäne relativ günstig zu verbessern?
Von allen neun Domänen innerhalb der SRI-Methodik ist die Beleuchtung üblicherweise das Gebiet, in dem mit begrenzter Investition die meisten Schritte in der Funktionalitätsstufe erreichbar sind. Sensoren und dimmbare Leuchten sind relativ kostengünstig im Vergleich zu beispielsweise Heizungsanlagen.
Für kommunales Eigentum, was bei Sportanlagen oft der Fall ist, kann diese Domäne daher ein sinnvoller Ausgangspunkt bei einer ersten Verbesserung der Bewertung sein.
Was das für Sie bedeutet
- Eigentümer
- Investieren Sie zunächst in Anwesenheitserkennung pro Feld oder Saal und in tageslichtabhängiges Dimmen, da diese Domäne für Sportanlagen am stärksten gewichtet wird und relativ schnell zu einer höheren Funktionalitätsstufe führt. Bei kommunalem Eigentum passt dies oft in ein begrenztes Instandhaltungsbudget, weil die erforderlichen Sensoren und Regelungen kostengünstiger sind als Änderungen an Klimaanlagen.
- Mieter
- Als Nutzer der Sporthalle oder des Schwimmbads bemerken Sie vor allem, dass das Licht automatisch angeht bei Ihrer Ankunft und ausgeht, wenn ein Feld leersteht, ohne dass Sie selbst einen Schalter betätigen müssen. Bei ausreichendem Tageslicht kann sich die Beleuchtung automatisch dimmen, was den Komfort während Trainings oder Wettkämpfen nicht verringert.
- Berater
- Bewerten Sie bei diesem Gebäudetyp gezielt pro Zone oder Feld, welches Erkennungsniveau vorhanden ist, weil Sportanlagen oft mehrere Räume mit unterschiedlicher Nutzung unter einem Dach vereinen. Beachten Sie den Gewichtungsfaktor von drei von drei für diese Domäne, wodurch Verbesserungen hier einen relativ großen Einfluss auf die Gesamtbewertung haben.
Nächster Schritt
Möchten Sie wissen, wo Ihr Gebäude steht?