Sportstätte · Trinkwarmwasser
Trinkwarmwasser im Sportstätte: was der SRI misst
Domestic hot water covers the boiler or storage tank: is water heated on a fixed schedule or based on use, can the system use cheap electricity or solar heat, and is the circulation pump controlled smartly.
Kurz gefasst
- 1Diese Seite zeigt, wie der Smart Readiness Indicator Warmwasser in Sporteinrichtungen bewertet.
- 2Bei Sporthallen und Schwimmbädern hat diese Domäne für diesen Gebäudetyp das höchstmögliche Gewicht mit einem Gewichtungsfaktor von 3 von 3.
- 3Die Seite beschreibt fünf Smart-Ready-Dienste, von Kesselsteuerung bis Leistungsberichterstattung, und ihre Funktionalitätsstufen.
Gewicht dieser Domäne für diesen Gebäudetyp
Welche Dienste zählen
| Dienst | Niedrigste Stufe | Höchste Stufe | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Regelung der Speicherladung für Trinkwarmwasser (mit direkter Elektroheizung oder integrierter elektrischer Wärmepumpe) DHW-1a · A · 3 Stufen | Automatische Ein/Aus-Regelung | Automatische Ein/Aus-Regelung, zeitgesteuerte Ladefreigabe und bedarfsgeführte Vorlauftemperaturregelung oder Multisensor-Speicherverwaltung | höchste Stufe |
| Regelung der Speicherladung für Trinkwarmwasser DHW-1b · A · 3 Stufen | Keine | Automatische Laderegelung auf Basis der lokalen Verfügbarkeit erneuerbarer Energie oder von Informationen aus dem Stromnetz (Demand Response, DSM) | höchste Stufe |
| Regelung der Speicherladung für Trinkwarmwasser (mit Solarkollektor und ergänzender Wärmeerzeugung) DHW-1d · 4 Stufen | Manuell gewählte Steuerung der Solarenergie oder Wärmeerzeugung | Automatische Steuerung der Solar-Speicherladung (Priorität 1) und der ergänzenden Speicherladung, bedarfsorientierte Vorlauf- und Rücklauftemperaturregelung sowie Multisensor-Speicherverwaltung | – |
| Anlagenfolgeschaltung bei unterschiedlichen Trinkwarmwassererzeugern DHW-2b · 5 Stufen | Prioritäten ausschließlich auf Basis der Laufzeit | Steuerung nach einer dynamischen Prioritätenliste (basierend auf aktueller UND prognostizierter Last, Wirkungsgrad, CO2-Emissionen, Leistung der Erzeuger UND externen Netzsignalen) | – |
| Berichterstattung zur Leistung der Trinkwarmwasserbereitung DHW-3 · A · 5 Stufen | Keine | Leistungsbewertung einschließlich Prognose und/oder Benchmarking, zusätzlich mit vorausschauender Verwaltung und Störungserkennung | höchste Stufe |
Rechenbeispiel
Stehen alle Dienste dieser Domäne auf Stufe 0, trägt die Domäne nichts bei. Auf der höchsten Stufe steigt die indikative Gesamtbewertung dieses Gebäudetyps um etwa 8 Prozentpunkte (von 31 auf 39 Prozent, alle anderen Domänen auf Stufe 1).
Warum zählt Warmwasser bei Sporteinrichtungen so schwer?
In Sporthallen und Schwimmbädern entfällt ein großer Teil des Energieverbrauchs auf Warmwasser. Duschen nach dem Training, Beckenwasser und Entfeuchtung benötigen ständig Wärme. Der Smart Readiness Indicator (SRI), das europäische Messinstrument für die digitale Intelligenzfähigkeit eines Gebäudes, ordnet dieser Domäne daher den höchstmöglichen Gewichtungsfaktor zu: 3 von 3 Punkten.
Diese Gewichtung bedeutet, dass die Bewertung für Warmwasser einen großen Teil der Gesamt-SRI-Punktzahl einer Sporteinrichtung bestimmt. Ein Gebäudeleittechnik-System (GLT), das hier gut steuert, erbringt daher verhältnismäßig viel für die Gesamtklasse des Gebäudes.
Welche Smart-Ready-Dienste gehören zu dieser Domäne?
Die Domäne Warmwasser besteht aus mehreren Smart-Ready-Diensten, jeder mit eigenen Funktionalitätsstufen von 0 bis 4. Für Sporteinrichtungen sind fünf Dienste relevant.
- DHW-1a: Steuerung des Ladens des Warmwasserspeichers bei direkter elektrischer Beheizung oder einer integrierten Wärmepumpe.
- DHW-1b: Ladesteuerung des Speichers, deren höchstes Niveau die Steuerung auf Basis lokaler erneuerbarer Energien oder Stromnetzensignale ist.
- DHW-1d: Steuerung bei einer Kombination aus Solarkollektoren und zusätzlicher Wärmeerzeugung, mit Solarenergie als Priorität.
- DHW-2b: Reihenfolgebestimmung, wenn ein Gebäude mehrere Warmwassererzeugungsanlagen hat, beispielsweise Sonne, Erdwärme oder einen Kessel.
- DHW-3: Berichterstattung über die Leistung des Warmwassersystems, von aktuellen Werten bis zur vorausschauenden Verwaltung.
Jede Stufe stellt einen Schritt in Automatisierung und Steuerung dar. Die niedrigste Stufe ist oft eine einfache Ein/Aus-Steuerung, die höchste Stufe verbindet Vorhersage, mehrere Datenquellen und externe Netzsignale.
Was bedeutet dies für das Gebäudeleittechnik-System?
Ein Schwimmbad mit nur einer Zeitschaltuhr für den Kessel schneidet bei den meisten Diensten dieser Domäne auf der niedrigsten Stufe ab. Eine Sporthalle mit bedarfsgesteuerter Ladefunktion, Priorisierung zwischen Wärmequellen und Leistungsberichterstattung schneidet erheblich besser ab.
Da der Gewichtungsfaktor für diesen Gebäudetyp auf dem Maximum liegt, lohnt sich die Investition in intelligente Warmwassersteuerung verhältnismäßig mehr als bei einem Gebäudetyp, bei dem diese Domäne geringer gewichtet wird.
Was das für Sie bedeutet
- Eigentümer
- Eine Gemeinde oder ein Betreiber einer Sporteinrichtung sollte die bestehende Steuerung der Warmwasseranlage anhand der fünf genannten Dienste prüfen lassen. Da diese Domäne für Sporteinrichtungen das höchste Gewicht innerhalb der SRI hat, erbringt eine Verbesserung hier verhältnismäßig viel für die Gesamtpunktzahl.
- Mieter
- Sportler und Schwimmbadbesucher bemerken direkt selten etwas von der Steuerung hinter dem warmen Wasser, außer dass Duschen und Beckenwasser ständig die richtige Temperatur haben. Ein intelligenteres System kann aber zu niedrigeren Energiekosten beitragen, was indirekt Einfluss auf Miet- oder Nutzungstarife hat.
- Berater
- Achten Sie bei der Bewertung auf die vorhandenen Wärmequellen (elektrisch, Wärmepumpe, Solarkollektoren, mehrere Erzeuger), denn dies bestimmt, welche der fünf Dienste anwendbar sind. Überprüfen Sie außerdem, ob die Berichtsfunktion DHW-3 über aktuelle Werte hinausgeht, da vorausschauende Verwaltung ein erheblich höheres Niveau ergibt als nur Ablesen.
Nächster Schritt
Möchten Sie wissen, wo Ihr Gebäude steht?