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Smart-ready-Dienst DHW-1d · Trinkwarmwasser

Regelung der Speicherladung für Trinkwarmwasser (mit Solarkollektor und ergänzender Wärmeerzeugung)

Kurz gefasst

  1. 1Diese Seite behandelt den Smart-Ready-Dienst DHW-1d, der die Steuerung des Ladens von Warmwasserspeichern mit einem Sonnenkollektor und einer Zusatzwärmequelle beschreibt.
  2. 2Der Dienst fällt unter die Domäne Warmwasser im Smart Readiness Indicator (SRI), einer europäischen Methode zur Messung der Energieintelligenz von Gebäuden.
  3. 3Es gibt vier Funktionalitätsstufen, von der Handsteuerung bis zur automatischen Regelung mit bedarfsgesteuerten Temperaturregelungen und mehreren Sensoren im Speicher.

Die Stufen

  1. Stufe 0

    Manuell gewählte Steuerung der Solarenergie oder Wärmeerzeugung

  2. Stufe 1

    Automatische Steuerung der Solar-Speicherladung (Priorität 1) und der ergänzenden Speicherladung

  3. Stufe 2

    Automatische Steuerung der Solar-Speicherladung (Priorität 1) und der ergänzenden Speicherladung sowie bedarfsorientierte Bereitstellung oder Multisensor-Speicherverwaltung

  4. Stufe 3

    Automatische Steuerung der Solar-Speicherladung (Priorität 1) und der ergänzenden Speicherladung, bedarfsorientierte Vorlauf- und Rücklauftemperaturregelung sowie Multisensor-Speicherverwaltung

Was misst DHW-1d?

DHW-1d ist ein Smart-Ready-Dienst in der Domäne Warmwasser des Smart Readiness Indicator (SRI). Der Dienst betrachtet die Art und Weise, wie ein Gebäude das Laden des Warmwasserspeichers regelt, wenn sowohl ein Sonnenkollektor als auch eine Zusatzwärmeerzeugung vorhanden sind.

Das Grundprinzip besteht darin, dass Solarenergie Vorrang vor anderen Wärmequellen erhält. Die Frage ist, wie automatisch und wie präzise ein Gebäudeautomationssystem diesen Vorrang steuert und ob das System die aktuelle Nachfrage und mehrere Messungen im Speicher berücksichtigt.

Welche Funktionalitätsstufen gibt es?

Der Dienst hat vier Stufen, nummeriert von 0 bis 3. Auf Stufe 0 wählt ein Benutzer manuell, ob Solarenergie oder die Zusatzwärmeerzeugung verwendet wird. Eine automatische Steuerung liegt dann nicht vor.

Auf Stufe 1 steuert das System das Laden automatisch: Solarenergie erhält Priorität und die Zusatzwärmequelle ergänzt bei Bedarf. Stufe 2 fügt bedarfsgesteuerte Versorgung hinzu oder ein Speichermanagement auf Grundlage mehrerer Sensoren.

Stufe 3 ist die höchste Stufe in diesem Dienst. Hier regelt das System nicht nur das Laden automatisch, sondern auch die Vorlauf- und Rücklauftemperatur nach der Nachfrage in Kombination mit einem Mehrschicht-Speichermanagement.

Wie zählt dies in die SRI-Punktzahl ein?

Jeder Smart-Ready-Dienst wird nach sieben Wirkungskriterien bewertet, etwa Energieeffizienz und Komfort. Diese Bewertung erfolgt über drei Schlüsselfunktionen, die gleich gewichtet in die Endbewertung eingehen.

Die Punktzahl aller Dienste zusammen bestimmt die Klasse des Gebäudes, von unter 20 Prozent bis 90 bis 100 Prozent. Dieser Dienst ist nicht Teil der vereinfachten Methode A, sondern nur der vollständigen Methode B mit 54 Diensten.

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